Ingo Toben, Regisseur, lebt in Düsseldorf. Studium der Germanistik und Medienwissenschaft (M.A.) an der Heinrich-Heine-Universität. Regiearbeiten am Schauspiel Wuppertal, FFT Düsseldorf, Theater Bielefeld und Staatstheater Mainz. 2003 Förderpreis für darstellende Kunst der Landeshauptstadt Düsseldorf. Seit 2007 erarbeitet er mit Kindern und Jugendlichen experimentelle Live-Formate am FFT Düsseldorf. Gemeinsam mit einem interdisziplinär zusammengesetzten Künstler-Team entwickelt er Aufführungen, die zwischen Performance, Konzert, Storytelling, Film und Installation changieren. Die Darsteller*innen in seinen Projekten versteht Ingo Toben als Autor*innen. Improvisation und Recherche zählen dabei zu zentralen Formen eines erweiterten Darstellerverständnisses und fordern Kinder und Jugendliche auf, innerhalb der künstlerischen Praxis neue Wege zu gehen. Die Produktionen wurden zum Theatertreffen der Jugend (Berliner Festspiele 2008 und 2011), zum YoungStar-Fest und Master of the Universe-Kongress auf Kampnagel (Hamburg 2009, 2011 und 2014) sowie zum Festival Favoriten 2010 in Dortmund eingeladen. Ingo Toben dreht Kurzfilme, erforscht das künstlerische Erzählen von Grundschulkindern und lehrt an der Hochschule Niederrhein im Bereich Kulturpädagogik.

Anke Platon, Dramaturgin, lebt in Düsseldorf. Seit 2006 entwickelt sie mit Ingo Toben Stücke und schreibt die improvisations- und interviewbasierten Textbücher. Für die filmischen und interdisziplinären Arbeiten hat sie Inhalte und Erzählweisen mitgestaltet. Sie studierte Philosophie, Neuere Deutsche Philologie und Kunstgeschichte (M.A.) in Düsseldorf, hospitierte am Düsseldorfer Schauspielhaus und Schauspielhaus Bochum und assistierte am HAU Berlin. Von 2003-2006 arbeitete sie als Dramaturgieassistentin und Schauspieldramaturgin am Staatstheater Mainz.

Über die Theaterarbeit von Ingo Toben am FFT Düsseldorf hat sie den Beitrag ‘Collagen, Ellipsen und Partizipation’ geschrieben. In: Stop Teaching! Neue Theaterformen mit Kindern und Jugendlichen, herausgegeben von Patrick Primavesi und Jan Deck, Bielefeld 2014.

Christoph Grothaus, Musiker und Produzent, lebt in Hamburg. Er arbeitet im Künstlernetzwerk ‘barner 16’ und ist dort künstlerischer Leiter des Theaterensembles ‘Meine Damen und Herren’ und der ‘Sounddrops’. Zusammenarbeit mit Ingo Toben seit 2005. Christoph Grothaus entwickelt die musikalischen Performances, prägt als musikalischer Leiter den Sound der Produktionen und unterstützt die jungen Musiker in ihrer künstlerischen Selbstermächtigung. Er variiert zwischen Komposition und Improvisation, arbeitet mit Samples und Loops, erfindet Instrumente aus Fundstücken und experimentiert mit Gesangsformen.

Malin Speicher, bildende Künstlerin, lebt in Köln.
Sie studierte an der Kunstakademie Düsseldorf und der École desBeaux-Arts de Paris mit den Schwerpunkten Skulptur und Bühnenbild. In
ihrer künstlerischen Arbeit erweitert sie stets ihr formales, mediales
und inhaltliches Vokabular.
Im Team mit Ingo Toben erarbeitet sie die Rauminstallationen. Ihr
Austausch mit den Performer*innen über Räume, Materialien und Bilder
findet auf einer ästhetischen Ebene als Experiment oder Spiel statt. So
werden gemeinsam Ausdrucksqualitäten entdeckt, die Assoziationsräume
öffnen.

Kamila Kurczewski, Kommunikationsdesignerin, lebt in Düsseldorf. Studium an der Fachhochschule Düsseldorf (Dipl.-Des.). Sie arbeitet als Fotografin und Kamerafrau und realisiert Projekte mit Kindern und Jugendlichen. Zusammenarbeit mit Ingo Toben seit 2003. Sie gestaltet die visuelle Ebene der Projekte durch Kameraführung, Schnitt, Videoinstallation, Fotografie und Grafikdesign und hat 2018 die Produktionsleitung übernommen.

Joachim Brodin, bildender Künstler, lebt in Oslo. Er arbeitet als Bühnenbildner, Fotograf und Videokünstler für Theater, Film und Werbung in Norwegen und Deutschland. Studium der Astrophysik an der Universität in Oslo. Zusammenarbeit mit Ingo Toben seit 2008. Er konzipiert und baut die Bühnenräume, dreht Kurzfilmanimationen.

İskender Kökçe, Fotograf und Videofilmer, lebt in Hamburg. Er leitet dort das Labor für Videoproduktion ‘17motion’ des Künstlernetzwerkes ‘barner 16’. Zusammenarbeit mit Ingo Toben seit 2007-2014 als Produktionsleiter und Location-Scout. Kamera und Schnitt in ‘The Magic of Believing’. Von 2010 – 2016  dokumentierte er die Aufführungen auf Video, erstellte Trailer und machte Pressefotos.

Andreas Niegl, Medien- und Kulturwissenschaftler (B.A.), lebt in Köln. Er arbeitet als Komponist, Klang- und Medienkünstler und studiert seit 2015 an der Kunsthochschule für Medien in Köln mit den Schwerpunkten Klangkunst, künstlerische Informatik und Videokunst. Zusammenarbeit mit Ingo Toben von  2013 bis 2017 als Assistent in den Bereichen Regie, Dramaturgie und Musik sowie als Performer in MAZING CITIES (2016).

Hannah Giese, Kultur- und Sozialarbeiterin (B.A.), lebt in Antwerpen. Sie arbeitet als bildende Künstlerin und Musikerin und studiert seit 2015 Freie Kunst mit den Schwerpunkten Bildhauerei und räumliche Kunst an der Sint-Lucas Artschool Antwerpen. Zusammenarbeit mit Ingo Toben von  2014 bis 2020 als Assistentin im Bereich Musik.

Steffen Moor, Freier Theatermacher, lebt in Dortmund. Regiearbeit am Helios-Theater Hamm, künstlerische Mitarbeit bei ‘kainkollektiv’, Kurator für ‘Augenblick mal! 2015’. Zusammenarbeit mit Ingo Toben von 2011 bis 2017 als Assistent im Bereich Bühne, von 2014 bis 2017 auch als Produktionsleiter.